Arms_of_Edward_III_of_England
Arms_of_Edward_III_of_England
unser Wappen
unser Wappen
bannerbogenschutzen

Home

Wir

Heerlager

die Bogenbahn

Galerie

Termine 2017

die Bogenbahn auf Ihrem Fest?

Buch-Shop

(Bücher über den 100j. Krieg u. die Langbogenschützen)

cresy_wappen

Schlacht von Crécy

Markgraf Friedrich II.

Grafentitel

Lanze

Linkseite

Kontakt

Hochzeitsfeier 31.05.2008

Impressum

Das Gästebuch

17.05.2017

XStat-Homepage Mittelalter links Top 10 - über 3000 eingetragene Seiten
banner-125x125px

Graf war ein (deutscher) Adelstitel (v. ahd. grafio, gravo, vielleicht v. griech. grapheus “Schreiber”, lat. comes, frz. comte, ital. conte). Zu römischer Zeit war Comes die Bezeichnung eines hohen Offiziersrangs der römischen Legionen.

Der Graf ist Stellvertreter eines Königs an der Spitze einer bestimmten Verwaltungseinheit im Merowinger- und Frankenreich (Grafschaft, Gau). Der Graf war zunächst mit Wehrhoheit, im Frankenreich auch mit Gerichtsbarkeit, Finanz- und Verwaltungshoheit ausgestattet. Die Grafschaftsverfassung des Frankenreichs wurde von England (county), Frankreich, Spanien, Italien und Ungarn (Komitat) übernommen.

 

Landgraf

Landgraf (lat.: comes magnus, comes principalis) war der Adelstitel königlicher bzw. kaiserlicher Amtsträger, die Territorien bzw. Stammesgebiet innerhalb des Reiches zum Lehen hatten. Landgrafen waren für die regionale Verwaltung innerhalb der Landesgrenzen zuständig, während Markgrafen die Grenzgebiete gegen äußere Feinde zu sichern und zu verteidigen hatten. Am bedeutendsten waren in Mittelalter die Landgrafen von Thüringen, deren Landgrafentitel durch die Nachfahren der heiligen Elisabeth, das Haus Brabant, von Thüringen ins benachbarte Hessen “einwanderte”, während dieser Titel in Thüringen selbst nach dem dortigen Herrschaftsantritt der Wettiner vom höherrangigen Titel eines Herzogs von Sachsen verdrängt wurde, den diese führten.

Markgraf

Markgraf (engl.: Marquess od. Margrave; frz.: Marquis (http://fr.wikipedia.org/Marquis); nl.: Markies, Markgraaf; ital. Marchese; port.: Marquês; span.: Marqués) war der Adelstitel königlicher bzw. kaiserlicher Amtsträger, die eine Mark zum Lehen hatten. Als Mark wurde ein Grenzland im Fränkischen Reich und im Ostfrankenreich bezeichnet (z. B. Mark Meißen).

Das Amt des Markgrafen wurde von Kaiser Karl dem Großen um 800 eingeführt und von seinen Nachfolgern lange Zeit beibehalten. Karls Ziel war es, die Grenzen des in z. T. blutigen und langen Kriegen erweiterten Reiches gegen Angriffe von außen zu sichern. Dieser fränkische Titel wurde auch nach dem Zerfall des Frankenreiches in zahlreichen Ländern Europas weiterhin genutzt und in weitere Länder (wie z.B. England) importiert.

Pfalzgraf

Die Pfalzgrafen (lat. palatinus: "der im Palast bzw. bei Hofe") waren Amtsträger und Vertreter des Königs. Sie standen dem Hofgericht vor und hatten eine leitende Funktion allgemeiner Art inne. Außerdem fungierten sie auch als Verbindungsmann zwischen Bittstellern aus dem Reich und dem König.

In der Merowinger- und Karolingerzeit waren Pfalzgrafen leitende königliche Amtsträger bei Hofe mit vorwiegend administrativen und richterlichen Aufgaben. Mit dem Amt wurde Pfalzgrafen oft auch die Herrschaft über eine Königs- bzw. Kaiserpfalz mit Gefolge und zugehörigen Gütern verliehen. Diese burgähnlichen Pfalzen bzw. Königshöfe lagen verstreut über das Königreich in unterschiedlichen Herzogtümern. 

Burggraf

Der Burggraf (lat. praefectus oder castellanus) ist ein Amt aus dem Lehnswesen des Mittelalters. Es unterschied sich vom Grafen nur dadurch, dass der Amtsbezirk typischerweise kleiner war und an einem festen oder sonstwie bedeutenden Ort hing.

Ursprünglich war im 11. bis 12. Jahrhundert der Burggraf nur der militärische Befehlshaber der Reichsburg und damit auch der Übergeordnete der Burgmannen. Ab Mitte des 12. Jahrhunderts schuf Kaiser Konrad III. eine neue Qualität des Burggrafen während der deutschen Ostexpansion. Sie wurden Schützer und Verwalter von umfangreichen Königsgut im Umkreis der bedeutenden Reichsburgen.

Freigraf

Der Freigraf ist der durch den Gerichtsherrn (Stuhlherrn) eingesetzte Vorsitzende eines Femegerichts. 

Reichsgraf

Ein Reichsgraf war als "Graf des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation" reichsunmittelbar, d.h. direkt dem König bzw. Kaiser untertan, ohne einem anderen Fürsten unterstellt zu sein.

Der römische König bzw. Kaiser war der somit unmittelbarer Lehnsherr und Schutzherr des Reichsgrafen.Der Reichsgraf übte im Namen des römischen Königs bzw. Kaisers Hof-, Militär- und Verwaltungsdienste aus.

Quelle: http://lexikon.freenet.de

[Home] [Linkseite] [Bogenbahn] [Wir] [Heerlager] [Crecy] [Albrecht] [Grafentitel] [Hochzeit] [Termine] [Galerie] [Impressum]